01.07. Antifaschistisches Infocafe

Unser Thema:
Schwerpunkt Burschenschaften – Elitäre Männerbünde mit großdeutschen Phantasien

„Wo die Burschenschaft verboten ist, herrscht Unfreiheit!“ Mit solchen und anderen argumentativen Nebelkerzen versuchen Burschenschafter Kritiker_innen zu begegnen. Umso wichtiger ist es darzulegen, warum das burschenschaftliche Freiheitsverständnis rein gar nichts mit Emanzipation zu tun hat. Im Gegenteil: Aggressive völkische Ideologie, heteronormativer Sexismus, Einordnung in autoritäre Strukturen und ein
in ihrer Phantasie nicht enden wollendes Deutsches Reich zeichnen die Deutsche Burschenschaft aus. Von den Zielsetzungen des Wartburgfestes über deren vorläufigen Erfüllung im Nationalsozialismus zur Wiedergründung soll die Geschichte der Burschenschaften mit ihren wechselnden Rollen umrissen werden. Denn aus rückwärtsgewandter Romantik, eigenwilligem Liberalismus und großdeutschem Habitus leiten sich ihre politischen Positionen und die heutige Praxis ab.

Der Freiraum ist wie immer ab 19:00 Uhr geöffnet. Für kühle Getränke ist gesorgt, wir freuen uns auf euer Kommen.

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