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Antifa Cafe im November – Rechter Lifestyle

November 16 @ 19:30 23:00

Shirts, Labels, Sport – Ein Streifzug durch den extrem rechten Lifestyle


Das kennen sicher viele: Du stehst an der Kasse oder am Bahnsteig und denkst Dir „Ist das ein Nazi-Shirt?“ Neben bekannten Marken wie „Thor Steinar“ hat sich innerhalb der letzten Jahre eine Vielzahl an rechten Modemarken etabliert. Dies ging mit einigen Umbrüchen in der Nazi-Szene einher.
Anfang der Neunziger war es neonazisische Musik, der so genannte Rechtsrock, der Gemeinschaftsgefühl, männliche Stärke und die eigene Exklusivität brachte, gleichzeitig aber auch Anziehungskraft nach außen herstellte. Mittlerweile hat sich das Spektrum an Angeboten des rechten Lifestyles deutlich erweitert. V.a. der Bereich des Kampfsports ist hier zu nennen. Dort werden Brücken in Milieus gebaut, die sich mit Rechtsrocksaufgelagen nicht erschließen ließen. Mit Kampfsport konnten neonazistische Teile der Hooligan-Szene in organisierte Strukturen eingebunden werden. Seit 2014 ist ein Geflecht aus Kampfsport-Teams und Marken, Rechtsrock-Labels und Bands, sowie politisch ideologischen Plattformen und Organisationen entstanden, die diesen Bereich stetig zu professionalisieren versuchen und mit groß angelegten Events nicht nur die Neonazi-Szene, sondern auch ihr eigenes Leben finanzieren können. Im Fahrwasser dieser Entwicklung von „gesundem Körper und gesundem Geist“ befindet sich eine nicht mehr wahllos ausgelebte, sondern eine präzisierte und geschulte Gewalt, welche gepaart mit elitärem Selbstverständnis, weit mehr Gefahren in sich birgt als nur einen martialischen Kult zur Schau zu stellen.
Gerade dieses Zur-Schau-stellen geschieht durch getragene Kleidung. Was dahinter steckt wollen wir Euch zeigen.


Offen ab 19:30 Uhr

Beginn 20:00 Uhr

-–> Bitte kommt mit Maske – es gilt 3G+ vor Einlass <–-

Einlaszvorbehalt: Personen die der rechten Szene nahestehen, oder in der Vergangenheit durch rassistisches, antifeministisches, xenophobes oder sonst irgendwie menschenverachtendes Verhalten aufgefallen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschloszen.