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Antifa Cafe im Oktober: Die (extreme) Rechte und die soziale Frage

Oktober 11 @ 19:30

Die Verteuerungen auf Strom, Heizung, Lebensmittel haben ein historisches Ausmaß erreicht und viele lohnabhängig Beschäftigte müssen jetzt schon jeden Cent zweimal umdrehen. Es ist absehbar, dass eine erhebliche Anzahl von Menschen die hohen Kosten nicht aufbringen können wird. Dagegen gilt es sich aufzustellen.
Ob es uns gefällt oder nicht, auch politische Gegnerinnen haben sich jetzt Sozialprotest auf die Fahnen geschrieben und bereiten sich auf ihren „heißen Herbst“ vor. In diesem Café soll es darum gehen die Positionierung der extremen Rechten und reaktionärer Vernetzungen der Pandemieleugnerinnen zur sozialen Frage genauer zu betrachten. Auch welche Rolle soziale Widersprüche und Gegensätze grundsätzlich in ihrer Ideologie spielen. Ein kleiner Teil der neofaschistischen „Neuen Rechten“ verfolgt diesbezüglich schon seit einiger Zeit eine gewisse Demagogie. Aktuell ist in ihren Publikationen eine strategische Diskussion zum Thema Verteuerungen zu beobachten. Im Spektrum der Pandemieleugnerinnen spielen die Preissteigerungen eine zunehmende, aber angesichts ihrer vielfältigen Paranoia, noch untergeordnete Rolle – zumindest in Bayern. Klar ist allerdings, dass Neofaschistinnen wie reaktionäre heterogene Bündnisse das Thema lediglich als zusätzlichen Baustein betrachten, der zum Umsturz führen soll. Das liegt nicht nur dem Umstand geschuldet, dass sie vielfach dem besser abgesicherten Kleinbürgertum entstammen, sondern v.a. weil Ungleichheit und damit auch soziale Ungleichheit in ihrer Ideologie als natürlich angesehen wird. Daran soll demzufolge auch nichts geändert werden, sondern man würde dies noch auf die Spitze treiben. Reaktionäre und extreme Rechte waren und sind das absolute Gegenteil von sozialer Emanzipation. Sämtliche Phrasen können darüber nicht hinweg täuschen.