Kosmodrom / Wolf Prayer / Fantes Dust

Freiraum Dachau Stoner & Psychedelic Rock Collective presents

Kosmodrom
Heavy Psychedelic Stoner Rock

Gravitationsnarkose (2018)
https://www.youtube.com/watch?v=4LfLGQOPgls

Sonnenfracht (2015)
https://www.youtube.com/watch?v=VQ4GXz-85Hw

wolf prayer
Fuzzy Atmospheric Desert Rock

Echoes of the Second Sun (2019)
https://www.youtube.com/watch?v=TbzVqTret0w&t=1366s

fante’s dust
Post Hardcore Massacre

Kind (2018)
https://www.youtube.com/watch?v=zfkVJr6rEgI

 

18. Oktober 2019

Einlass 19.00 Uhr

Spendenvorschlag: 5 €

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Trash and Disco Tunes

Holt eure grellsten, neonfarbensten und leuchtensten Disco-Treter aus dem Schrank! Wir bringen die Tracks die eigentlich in die Tonne gehören nach Dachau!

Wer ABBA, Nena und die Backstreet Boys noch nie über eine Anlage gehört hat aufgemerkt! Oktagon bringt die all-time-hot and funky Tunes in den Freiraum!

Mit Leuchtarmbändern, blinkenden Schuhen und dem Aerobik Anzug von Mama bist du garantiert nicht alleine auf dem Tanzboden. Bringt eure Freunde, Eltern, Omas und Opas, verdammt nochmal auch euren Kanarienvogel mit nach Dachau und feiert die Hot Songs der 80er, 90er und alles was sonst noch so die Charts gestürmt hat.

Aufgelege von:

🎹 Deteste

🎹 Svenska

🎹 hypersensitives

more t.b.a!

Date: 18. Oktober 2019

Time: 21:00

Sound powered by Oktagon Kollektiv

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Filmvorführung „Der zweite Anschlag“

Wann: 08.10.19, 19:00 Uhr

Wo: Freiraum

Was: Filmvorführung „Der zweite Anschlag“ mit Anwesenheit der Regisseurin Mala Reinhardt

Inhalt:

DER ZWEITE ANSCHLAG

Rassistische Gewalt in Deutschland. Eine Anklage der Betroffenen.
„Das Boot ist voll!“, „Ausländer raus!“, „Deutschland den Deutschen“. Die Parolen der Rechten sind mittlerweile unüberhörbar geworden. Genauso die Gewalt, die sich gegen jene Menschen richtet, die als „fremd“ wahrgenommen werden. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. DER ZWEITE ANSCHLAG dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. In tiefgehenden Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse, welche die Protagonist*innen des Films durchlebt haben. Osman Taköprü erzählt von dem Mord an seinem Bruder Süleyman, den der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) 2001 in Hamburg beging. Ibrahim Arslan schildert seine Erinnerungen an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992, den er selbst nur knapp überlebte und Mai Phương Kollath wohnte selbst in Rostock-Lichtenhagen, als dort unter dem Beifall hunderter Schaulustiger das Sonnenblumenhaus von Neonazis in Brand gesteckt wurde.Doch es bleibt nicht dabei. Angesichts von anhaltenden rassistischen Ausschreitungen, der un-zureichenden Aufklärung des NSU-Komplexes und dem Einzug der AfD in die politische Landschaft der BRD haben Mai Phương, Ibrahim und Osman eine Entscheidung getroffen: Sie wer-den nicht länger schweigen. Dabei verweben sich ihre Geschichten. Und während sie für eine lückenlose Aufklärung und ein Ende der Gewalt eintreten, entsteht ein Netzwerk aus Menschen, die ähnliches erlebt haben. So erhebt auch Gülüstan Ayaz-Avcı, deren Partner Ramazan bereits in den 1980ern von Nazis ermordet wurde, ihre Stimme. Ihr Fall zeigt, dass rassistische motivierte Gewalt in Deutschland nicht erst mit der Wiedervereinigung beginnt. Auch Özge Pınar Sarp berichtet von aktuellen Entwicklungen und eröffnet im Film eine migrantische Perspektive auf antifaschistisches Enga-gement in Deutschland. Als sie vor wenigen Jahren nach Deutschland kam und selbst politisch aktiv wurde, bekam auch sie tief verankerten alltäglichen Rassismus zu spüren. DER ZWEITE ANSCHLAG führt diese Geschichten in einer vielschichtigen Erzählweise zusammen und eröffnet einen detaillierten Einblick in den Kampf migrantischer Communities gegen Rassismus in Deutschland.

Trailer: https://derzweiteanschlag.de/pressematerialien/

Bilder aus dem Film:

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AntiFa Cafe im Oktober

Die extreme Rechte an der Regierung



Was uns in der BRD bislang verwehrt blieb, ist anderenorts bereits Realität. Die extreme 
Rechte befindet sich nicht nur im Aufwind, sondern stellt als Koalitionspartner 
Regierungen. Im Zuge neoliberaler Umwälzungen, der Finanzkrise 2007/08 und schließlich 
der so bezeichneten „Flüchtlingskrise“ konnten Parteien rechts des Konservatismus hohe 
Wahlergebnisse einfahren. Rassismus wurde zum Erfolgsfaktor. Aber migrations- und 
asylfeindliche Losungen beantworten noch keine gesellschaftlichen Fragen.

Wie verhalten sich extrem Rechte, wenn sie an den Fleischtöpfen der Macht sitzen? Hier 
handeln die verschiedenen Akteur_innen in einzelnen Aspekten durchaus unterschiedlich, 
auch wenn ihnen grundlegende Haltungen und vor allem Widersprüche gemein sind. Harte 
law and order Gesetzgebungen schließen eine neoliberale Wirtschaftspolitik nicht aus. 
Selbst in dem Falle, dass soziale Zugeständnisse zur Steigerung der eigenen Popularität 
gemacht werden, heißt das nicht, dass soziale Belange zum Anliegen der extremen Rechten 
zählen. Die Schwäche gegensätzlicher politischer Ansätze, sprich der Linken, nutzen sie, 
um den Diskurs weg von Verteilungsfragen hin zu Wertdiskussionen um die vermeintlich 
eigene kulturelle oder gar biologische Identität zu verschieben.

Anhand von fünf Beispielen aus Osteuropa, Skandinavien und dem benachbarten Österreich 
wollen wir dieser Frage auf den Grund gehen. Versuchen die einen Kreide zu fressen, um 
sich einen seriösen Anstrich zu verpassen, radikalisieren sich die anderen, ohne dies 
groß kaschieren zu müssen. Die Liebe zum „Eigenen“ geht einher mit dem Hass auf das 
bürgerlich liberale Staatsverständnis und auf solidarisch egalitäre Ansätze sowieso. 
Von der Einschränkung der Pressefreiheit, der Bekämpfung von Gewerkschaften und 
zivilgesellschaftlichen Initiativen bis zur revisionistischen Umdeutung der Geschichte 
im Sinne der jeweiligen Nationalist_innen. Zu beobachten ist eine autoritäre Formierung, 
die den gezielten langfristigen Umbau gesellschaftlicher Verhältnisse zum Ziel hat. 
Darüber müssen wir reden und hoffen im Anschluss auf eine spannende Diskussion.



offen ab 19:00 Uhr 
Beginn 20:00 Uhr
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Deep Nova Bass – powered by Oktagon Kollektiv

🎵Welcome to DEEP NOVA BASS🎵

Wir servieren euch knackigen Drum’n’Bass mit einer extra Portion Bass.

Serviert wird über das Oktagon Soundsystem.

Für das musikalische Wohlbefinden unserer Gäste fühlen sich an diesem Abend talentierte und aufstrebende Sterne-DJ‘s aus nah und fern verantwortlich, denen nur die feinsten Tracks in ihr Set kommen.

Unser Sterneteam an den Decks:

🎵 MISO ( Blendits , Counterpoint )

🎵 Glitchard ( Time Trippingg )

🎵 Insidah ( Homegrown Records)

🎵 Phy.sick

🎵 Dubious ( Asimba Soundsystem )

🎵more tba

Beginn: 22:00 Uhr

Eintritt: 5€

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Antifaschistisches Infocafé

Dienstag, 02.07.19

offen ab 19:00 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr

„Franquismo“ – Der spanische Faschismus

Die extreme Rechte bezieht sich nicht nur auf den Nationalsozialismus. Strömungen wie die völkische „Neue Rechte“ versuchen diesen bewusst zu umgehen. Auch für Antifaschist_innen ist es unerlässlich sich inhaltlich mit anderen Faschismusmodellen zu beschäftigen. Die spanische Variante birgt mehrere Besonderheiten. In Spanien versuchten sich die Faschist_innen 1936 an die Macht zu putschten, worauf die Arbeiter_innenschaft in Katalonien mit einer sozialen Revolution antwortete. Milizen der Gewerkschaften kämpften selbstorganisiert gegen den Putsch und führten in befreiten Gebieten Kollektivierungen durch. Die gesamtspanische linke Volksfrontregierung drängte die Revolution schrittweise zurück und schließlich wurden sämtliche soziale Errungenschaften mit Hilfe stalinistischen Terrors zunichte gemacht. Der spanische Bürgerkrieg endete mit dem Sieg der Faschist_innen 1939. General Franco herrschte als „Caudillo“ („Führer“) bis 1975. Das System des „Franquismo“ wies im Laufe der Zeit einige Wandlungen auf, aber natürlich faschismustypische Wesensmerkmale, wie den eines autoritären Koporatismus. Ungewöhnlich war allerdings die Machtfülle der katholischen Kirche, die die wirksamste Stütze des faschistischen Staates darstellte.

In einem Referat werden Vorgeschichte, Revolution und Bürgerkrieg, Fehler und Verrat auf antifaschistischer Seite, sowie Ideologie, Politik und Nachwirkungen des „Franquismo“ unter die Lupe genommen. Regionale Besonderheiten, wie bis heute bestehende Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien oder im Baskenland, aber auch eine nie erfolgte Aufarbeitung des Faschismus prägen das politische Gefüge in Spanien bis zum heutigen Tag.

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