Die Wut /// Euphorie

Liebe und Besinnlichkeit der beschaulichen Weihnachtszeit oder DiE WuT und Euphorie? Oder beides?

Blablabla, jedenfalls heizen diese beiden Bands ordentlich die Weihnachtszeit ein und ihr habt was gutes zu hören.

NO GREYZONE, NO SEXISM, NO PATRIOTISM, NO HOMOPHOBIA etc.!

Die WuT – Kult Ruhrpott-Punk aus Gelsenkirchen

https://www.youtube.com/watch?v=0MSEfb7omEc

Euphorie – Streetpunk aus München

https://euphoriepunkrock.bandcamp.com/releases

https://www.youtube.com/watch?v=wHpOs6KHwnM

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Antifa-Café

80 Jahre nach den Novemberpogromen

Gemeinsamer Gang zu den Stolpersteinen

06.11.2018

Treffpunkt 20:00 Uhr am Freiraum – bitte pünktlich sein

geöffnet ab 19:00 Uhr

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 initiierte das NS Regime einen reichsweiten antisemitischen Exzess. Es wurden tausende Wohnungen und Geschäfte von jüdischen Bürger_innen geplündert, über 1400 Synagogen zerstört und niedergebrannt. 400 Menschen wurden in den Tagen der Novemberpogrome ermordet, an die 30.000 in die Konzentrationslager Dachau, Sachsenhausen und Buchenwald deportiert. Ihr gesamter Besitz wurde beschlagnahmt.

In Dachau forderte man am Abend des 10. November 1938 15 jüdische Bürger_innen auf, die Stadt vor Sonnenaufgang zu verlassen, ansonsten drohe ihnen die „Schutzhaft“. Sie leisteten dem mehrheitlich Folge. Und doch überlebte nur ein Bruchteil die Zeit der NS Herrschaft. Die anderen wurden in den Vernichtungslagern Auschwitz und Theresienstadt umgebracht.

„Die Stadt Dachau ist somit heute völlig judenfrei“ meldete der Dachauer Bürgermeister Hans Cramer später der NSDAP Kreisleitung. Gleichzeitig waren im Zuge der Pogrome 11.911 Jüdinnen und Juden im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Erst im Jahr 1988 fand in Dachau ein offizielles Gedenken statt. Die Errichtung einer Gedenktafel für die ermordeten Dachauer Jüdinnen und Juden lehnte der Stadtrat im selben Jahr als „unzweckmäßig“ ab. Im Jahr 2005 wurden die ersten Stolpersteine verlegt.

Wir wollen uns auf den Weg zu den Stolpersteinen in der Hermann-Stockmann-Straße machen und dort mehr über die Menschen erfahren, die am 10. November 1938 gewaltsam vertrieben wurden.

Kein Vergeben Kein Vergessen

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Dune Pilot / Corona Diver / Godwave im Freiraum Dachau

❂☮❂ OUTBACK SPACE CLUB VOL. V ❂☮❂

special edition: ☮ Stoner Rock & dnb ☮

6. October 2018
Doors: 19.00 II Show: 20.00
AK: 5 € II Oct 6th

8 PM – 1 AM

❂ DUNE PILOT ❂
❂ Desert Rock ❂ Munich ❂

♬ Loaded (2018) https://www.youtube.com/watch?v=mL1FiHz4djw

♬ Live at the Basement (2016) https://www.youtube.com/watch?v=S0P_d-jyvL8

❂ Corona Diver ❂
❂ Progressive Grunge ❂ Rosenheim ❂

♬ Redrum (2016) https://www.youtube.com/watch?v=WQwGc41_Rtc

♬ Prisoner of my own Mind (2014) https://www.youtube.com/watch?v=Awlgqj98xtY&

❂ Godwave ❂
❂ Stoner Rock ❂ Munich ❂

♬ Synthetic Rock n Roll Star (2010) https://www.youtube.com/watch?v=ANf5cIXp_K8

♬ Twisted (2010) https://www.youtube.com/watch?v=nysC5cvVYuo

1 AM – 4 AM

☮ AFTERSHOW PARTY ☮

Dubious [bass muzik / funky breakz]
Visuals: Mind Projection

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Dekonstrukt, Strick & Sabot Noir

Deutschland fühlt sich besonders wohl am Tag der deutschen Geilheit. Alle wollen Fahnen schwenken. Wir machen was anderes. Nämlich was cooles. Nämlich Krach.

no racism, no sexism, no patriotism etc.
Refugees welcome!

Dekonstrukt /// Ulm (Crust)

Strick /// München (Blackened Grind)

Sabot Noir /// München/Dachau-Ost (Crust/D-Punk)

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Antifa-Café

Wir müssen reden: Über Antifaschismus 2.0

Dienstag, 02.10.18

offen ab 19:00 Uhr | Beginn 20:00 Uhr

Der Wind bläst härter. Eine rechte Partei mit extrem rechter Anhänger_innenschaft eilt von einem Wahlerfolg zum nächsten und sucht den Schulterschluss mit gewaltbejahenden Milieus. Die intellektuelle Neue Rechte fühlt sich bereit, mit dem Erbe von 68 Schluss zu machen. Rechte Projekte sprießen v.a. online aus dem Boden. Die klassische Neonaziszene kann mancherorts auf diesem Nährboden aus ihrer Isolation ausbrechen. Rassismus kann sich explosionsartig entladen, wie Chemnitz gezeigt hat. Bürger_innen stellen sich mit rassistischen Akteur_innen und organisierten Neonazis Seit‘ an Seit‘. Man kann aus einem Mob heraus ungescholten Hitlergrüße zeigen und Migrant_innen jagen. Hinzu kommen konservative Politiker_innen oder ranghohe Staatsbedienstete, die die Hetzjagden herunterspielen bzw. gar komplett anzweifeln.

Aber auch die so genannte Zivilgesellschaft kommt langsam auf die Beine. Bürgerliche aus der Mittelschicht können sich demonstrativ diesen Entwicklungen entgegen stellen. In Dachau demonstrierten am 9.9.2018, kurz nach Chemnitz, über 2000 Menschen gegen eine AfD Veranstaltung. Aber reichen symbolische, reaktive Events aus? Man darf den Rechten nicht den öffentlichen Raum überlassen. So viel steht fest. Prävention und Aufklärung spielen eine wichtige Rolle und auch ein Schulterschluss all jener, die der Zunahme von rassistischem Selbstbewusstsein nicht tatenlos zusehen wollen.

Es gibt aber auch enorm viele Menschen, die die bürgerliche „Mitte“ nicht anzusprechen vermag. Dies gilt v.a. für sozial schwache Milieus, die wenig bis kein Vertrauen in den Staat und seine Institutionen haben. Und überhaupt, wer stoppt denn gewaltbereite Rechte auf der Straße? Nicht bei Großevents, sondern im Alltag? Die Verknüpfung einer Perspektive jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und eines praktischen kompromisslosen Vorgehens gegen die extreme Rechte bleibt Merkmal des autonomen Antifaschismus. Ohne diesen sähe es hier schon ganz anders aus. Natürlich gibt es auch vieles zu kritisieren und zu hinterfragen.

Gerade im ländlichen Raum sind breite Bündnisse unverzichtbar. Sind sie aber in der Lage alle mitzunehmen? Zum Beispiel Migrant_innen und sozial Abgehängte? Was sind Dinge, die uns trennen? Was sind Dinge, die uns alle einen? Welche Rolle nimmt die extreme Rechte in der sozialen Frage ein? Wie kann man den Rechtsruck aufhalten? Inhaltlich und praktisch?

Darüber wollen wir diskutieren.

Die Veranstaltung knüpft an, an eine Diskussion vor zwei Jahren, siehe dazu hier https://freiraum-dachau.de/termin/wir-muessen-reden-ueber-antifaschismus/

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Far from Alaska / Godsground / Herero Rache

✴✴✴ OUTBACK SPACE CLUB VOL. IV ✴✴✴

special edition: ✴ Stoner Rock & Psytrance ✴

Doors: 19.00 II Show: 20.00
AK: 5 € II Sep 21st

8 PM – 1 AM

◐ Far From Alaska ◑
◑ Stoner Rock ◐ Sao Paulo ◑ Brazil

♬ Dino vs. Dino (modeHuman, 2014)
https://www.youtube.com/watch?v=J1x890Fmqkc

♬ Relentless Game feat. Scarlene (2015)
https://www.youtube.com/watch?v=Cf2LkJ0i2eU

♬ Cobra (Unlikely, 2017)
https://www.youtube.com/watch?v=amgAI0-vj3U

◐ Godsground ◑
◑ Stoner Rock ◐ Munich ◑ Germany

♬ Mosquitoes (2015)
https://www.youtube.com/watch?v=L3bgORX04PQ&t=93s

♬ The Golden Age (2016)
https://www.youtube.com/watch?v=Z1S1xgeUsvY&t=75s

◐ Herero Rache ◑
◑ Noise Pop ◐ Munich ◑ Germany

♬ Venus Ranger (2018)
https://hererorache.bandcamp.com/album/venus-ranger

1 AM – 4 AM

PSYTRANCE2DIRTYPROG
Svenska + GreyOn

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Social Media, Straßenaktivismus und Gewalt

Über die „Identitäre Bewegung“

Vortrag mit Robert Andreasch (a.i.d.a.)

23.07.2018

Beginn: 19:00 Uhr

Es lohnt sich die „Identitäre bewegung Bayern“ (IB Bayern) genauer zu betrachten. Nicht weil sie in den Massenmedien eine viel stärkere Beachtung bekommt als andere wichtige Organisationen der radikalen Rechten. Auch nicht, weil ihr die dreiste Selbstinszenierung als geschickte schlagkräftige, subkultutrell verankerte oder gar gewaltfreie Jugendorganisation abgenommen werden müsste, sondern weil die elitäre Kaderorganisation, die sich selbst zur „Bewegung“ hochstilisiert, tatsächlich einen wichtigen Knotenpunkt der außerparlamentarischen Rechten in Bayern darstellt.

Robert Andreasch zeigt an Personen, Strukturen und Aktionsbeispielen, wie die „IB“ als Schnittstelle zwischen AfD, Burschenschaft und Neonaziszene wirkt und am gesellschaftlichen Rechtsruck mitzuwirken versucht. Der Vortrag enthält aber auch – insbesondere für Einsteiger_innen in die Thematik – eine Einführung in die Geschichte, Ideologien und Strategien der selbsternannten „Neuen Rechten“.

Robert Andreasch ist Mitarbeiter der Antifaschistischen Informations- und Archivstelle München e.V. (a.i.d.a.) und beschäftigt sich seit vielen Jahren als Autor, Journalist und Sachverständiger mit der radikalen Rechten in Süddeutschland.

Eine Veranstaltung des Runden Tisch gegen Rassismus Dachau

https://dachau-zeigt-zivilcourage.de/

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Antifa-Café

PAG und wie weiter?

3.7.2018

offen ab 19:00 Uhr

Beginn 20:00 Uhr

Allen Widersprüchen zum trotz wurde das neue Polizeiaufgabengesetz (PAG) im Mai im bayerischen Landtag verabschiedet. Die „bayerische Art zuzulangen“ bekommt damit Befugnisse, die den staatlichen Eingriff bei allen Menschen rechtlich absichert und darüber hinaus potentieller Willkür Tür und Tor öffnet.

Welche Auswirkungen hat das PAG konkret für politische Aktivist_innen? Welche aktuellen Erkenntnisse und Erfahrungen gibt es seit der Einführung? Wie kann der Widerstand weiter forciert werden?

Was kann denn als „drohende Gefahr“ ausgelegt werden? Wie wirkt sich das PAG auf Geflüchtete beispielsweise auf Protest gegen ihre Lebensbedingungen aus? Können Unternehmen bei Streiks Nutzen aus dem PAG ziehen?

Mit Rechtsanwalt Mathes Breuer wollen diesen Fragen auf den Grund gehen.

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Antifaschistisches Infocafé

Biographien aus dem antifaschistischen Widerstand in Dachau

5.6.2018

offen ab 19:00 Uhr

Beginn 20:00 Uhr

„Das andere Dachau“. Unter diesem Begriff sollte nach 1945, bis in die Achtziger Jahre hinein der Außenwelt weis gemacht werden, dass die NS Verbrechen separat von der Stadt und ihrer Bevölkerung abliefen. Die permanente Hervorhebung ortsansässiger Künstler_innen sollte den Namen Dachau reinwaschen. Sich mit der NS Vergangenheit nicht zu beschäftigen war jahrzehntelang Konsens. Aber es gab in Dachau antifaschistischen Widerstand. Dieser reichte von der Arbeiter_innenbewegung, wo er am stärksten ausgeprägt war, bis in bürgerliche Kreise. Linke Antifaschist_innen gehörten nach der Machtübertragung an die Nazis zu den ersten Betroffenen des Vernichtungswahns. Sie bezahlten einen hohen Preis und dennoch konnte ihre Entschlossenheit nicht gebrochen werden.

Einige Namen sind bis heute bekannt, andere gerieten in Vergessenheit. Anhand verschiedener Biographien begeben wir uns auf Spurensuche.

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Working Class Culture Café

Solidarität mit den Beschäftigten der Helios Amper Kliniken Dachau

Information – Austausch – Vernetzung

offen ab 19:30 Uhr

Live auf der Bühne: David Rovics, Singer/Songwriter /Portland USA)
Mitglied der Gewerkschaft IWW http://www.davidrovics.com/

Beginn des Konzerts 20:30 Uhr

*Weil ihr für uns da seid, wenn wir euch brauchen*

Täglich kümmert ihr euch um unsere Gesundheit und Pflege, wenn wir euch
in Notfällen oder Krankheit brauchen. Und das stets ungefragt. Nun sehen
wir, dass ihr unsere Unterstützung braucht, wenn es um eure Gesundheit
und Arbeitsbelastung geht. Der Helios Konzern sieht in euch nur einen
Kostenfaktor und missachtet eure Bedürfnisse.

*Wir wollen klar stellen: Wir sind für euch da, wenn ihr uns braucht*

Wir stehen solidarisch Schulter an Schulter mit euch und setzen uns für
eine sofortige Entlastung durch Mindestbesetzung der Pflegerinnen und
Pfleger im Klinikum Dachau und Indersdorf ein. Das gilt ebenso für die
Arbeitsbedingungen der prekär Beschäftigen, ob Reinigung, Hausmeister
oder Service.

Wir fordern außerdem:

Einen respektvollen Umgang mit allen Krankenpflegeschülerinnen und
-schülern, statt sie zur Kompensation des Personalmangels auszunutzen

Und langfristig eine Rekommunalisierung der Kliniken Dachau und Indersdorf

*Nehmen wir die Verantwortung für unsere Kliniken wieder selbst in die Hand*

Veranstaltet von: FAU München – Sektion Gesundheits- und Sozialberufe
http://fau-m.de

Unterstützt von: Unabhängige Betriebsgruppe am Klinikum Dachau

Informationen und Hintergründe zum Konflikt an den Amper Kliniken
http://www.labournet.de/branchen/dienstleistungen/gesund/gesund-arbeit/solidaritaet-statt-leistungsdruck-fuer-profite-warnstreik-den-helios-amper-kliniken-dachau/

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